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Java ist auch eine Insel
Das
Buch ›Java ist auch eine Insel‹ (ISBN 978-3-8362-1146-8) ist
aus einer Begleitunterlage meiner Java-Seminare
entstanden. Seit dem November 2007 ist es in der 7. Auflage im
Handel erhältlich.
Der
Weblog
informiert regelmäßig über Neuigkeiten und Buch-Updates. Bei
den Rezensionen lässt sich
nachlesen, was Java-Lerner über das Buch denken.
Die Gegenwart
Die Insel richtet sich an Interessenten, die das Prinzip der imperativen (gerne auch der objektorientierten) Programmierung kennen, aber noch nicht in Java programmiert haben. Wer Java als erste Programmiersprache lernt und vorher noch nie programmiert hat, wird mit dem Buch vielleicht nicht glücklich werden. Die Insel ist kein klassisches Einführungsbuch in die Informatik und Programmierung im Allgemeinen und beschreibt nicht, was Software ist und wie ein Rechner funktioniert. Es handelt sich ebenfalls nicht um ein typisches Uni-Lehrbuch, das auf theoretische Dinge wie Turingmaschinen oder Entscheidbarkeit eingeht. Es ist für ›Industrieprogrammierer‹ geschrieben, die mit Java wirklich arbeiten wollen. (Also ist das Buch nicht nur für diejenigen, die beim Brennball in der Schule immer als letztes gewählt wurden.) Zwar finden sich auch für Informatiker immer wieder einige theoretische Blöcke, aber sie stehen in der Insel nicht im Vordergrund. Wer das erwartet, sollte besser einen Blick auf die Java Language Specification werfen. Mir ist es wichtig, nicht die APIs abzuschreiben und zu übersetzen, sondern ich versuche auf die Implementierung zu schauen und die Philosophie der Sprache zu vermitteln. So erfährt der Leser auch etwas über Design-Patterns, Optimierung und praktische objektorientierte Programmierung. Regelmäßig nehme ich Tipps und Tricks aus Java-FAQs und Code-Books in die Insel auf, um wirklich das abzudecken, was ein echter Entwickler im Alltag benötigt.
Herdt und Galileo-Computing
Der Herdt-Verlag veröffentlicht zwei Schulungsmaterialien mit ausgewählten Kapiteln der Insel:
- Java 2 JDK 5 - Fortgeschrittene Programmierung (19,95 €)
- Java 2 JDK 5 - Grafische Anwendungen und Applets (19,95 €)
Die Vergangenheit
Seit Ende 2001 gibt es die Insel in sechs Auflagen. Bisher gab es jedes Jahr ein Update, welches auch immer die neuen Java-Versionen beschrieb. Die 6. Auflage gibt es seit Dezember 2006 im Handel und natürlich online.
| Auflage | Geschichte |
| 8 | Die 8. Auflage für Java 7 ist in Arbeit. Erste Entwürfe für Java 7 Closures sind im Blog veröffentlicht. |
| 7 | Veröffentlichung im November 2007. In erster Line Korrekturen und eine Kapitelverschiebung. |
| 6 | Nach dem Sun Java 6 (JDK 6) im Dezember 2006 veröffentlicht hat, gibt es auch eine neue Version der Insel mit vielen Neuerungen wie Web-Services, JavaScript-API, Tray, Splash-Screen, RowSorter, File-Erweiterungen, Compiler API, SwingWorker, Console. |
| 5 | Im September 2005 fertig gestellt. Die Beispiele wurden noch mehr auf Java 5 ausgelegt und Abschnitte erweitert und durch neue APIs umsortiert. |
| 4 | Die vierte Auflage kam Ende 2004 und basierte weitestgehend auf Java 5. |
| 3.2 | Die dritte Auflage wurde um neue Beispiele erweitert und fand Anfang 2004 den Weg in die Regale. Die ISBN-Nummer blieb die gleiche. Die OOP-Beispiele wurden von Socken auf Diskotheken/Kirchen umgestellt. |
| 3 | Die 3. Auflage im Hardcover mit neuem Seitenformat ist Juni 2003 in den Handel gekommen. |
| 2 | Im September 2002 gab es die zweite Auflage und 1.000 zusätzlich gedruckte Ausgaben einer Studentenversion waren schnell vergriffen. |
| 1 | Im Dezember 2001 wurde die Insel nach dreijähriger Arbeit mit mehr als 1.300 Seiten von Galileo Computing veröffentlicht. |
Die Zukunft
Sowohl die Online- als auch die Printversion des Java-Buchs sind stets in Überarbeitung, um sie parallel zu den Neuerungen der Programmiersprache und den Tools weiter zu entwickeln. Da die Insel mit derzeit 1.400 Seiten ihr Limit erreicht hat, führt das Aufnehmen neuer Abschnitte zur Auslagerung anderer.
Wie geht's besser?
Da so ein Buch eine dynamische Sache ist, erhoffe ich von meinen Lesern, Vorschläge, wie man das Tutorial noch besser gestalten kann. Ich bin immer auf der Suche nach Inhalten, die für die nächsten Auflagen aufgenommen werden sollen.
Wer sich als Korrekturleser am Buch aktiv beteiligen möchte, sollte hier weiter lesen, oder mir einfach eine E-Mail mit Hinweisen schicken. Über Verbesserungsvorschläge und Anmerkungen freue ich mich immer.
Errata
Eine Errata, die Fehler in der Insel auflistet, gibt es nicht. Das hat praktische Gründe. Einer ist, dass es nicht so viele Fehlermeldungen gibt. Ich riskiere einfach, dass zwei Personen den gleichen Fehler angeben. Das Melden von Fehlern ist über das Webformular bei Galileo so einfach, dass sich der Aufwand nicht lohnt. Dann beginne ich sofort die Arbeit an der neuen Auflage, sobald ich die Dokumente nach dem Druck zurück bekomme. Durch diese Änderungen verschwinden immer wieder Abschnitte komplett oder werden umgeschrieben.